Dienstag, 1. Januar 2019

Mein Jahresmotto 2019


Das Jahr ist neu angebrochen und es ist Zeit euch mein diesjähriges Jahresmotto zu verraten. Die Idee eines Jahresmottos habe ich vor ein paar Jahren auf einem Blog gelesen. Bei dem Jahresmotte geht es darum, das komplette Jahr unter ein Motto zu stellen. Dieses Jahr habe ich mich für folgendes Jahresmotto entschieden:

Produktivität


Die Gründe:
Bei der Wahl des Mottos habe ich viel nachgedacht und dann trotzdem erst sehr spontan beschlossen was es werden soll. Hier sind meine Gründe, die für mich Produktivität zum perfekten Jahresmotto machen:
1.      Letztes Jahr gab es einige Umbrüche in meinem Leben. Positive, aber auch negative. Einige haben mich mehr aus der Bahn geworfen, einige weniger. Mittlerweile komme ich aber gut mit den Veränderungen klar und kann mit der veränderten Situation umgehen. Da dieses Jahr wohl sehr konstant sein wird (auch wenn das Leben nie so spielt, wie man es gerne möchte), ist es vielleicht gar keine so schlechte Idee dieses Jahr viel zu produzieren und zu schaffen.
2.      2019 wird wohl eines der Jahre sein wird in denen ich so viel Zeit, wie lange nicht mehr habe. Dieses Jahr wird das letzte komplette Jahr als Studentin sein. Und auch wenn ein Studium genauso seine Arbeitszeit beansprucht, ist man hier viel weniger an feste Strukturen gebunden, wie wenn man einen festen Job hat. Auch wird es das letzte Jahr sein in denen ich wirklich lange Sommerferien habe (2 1/2 Monate) und von denen nicht schon ein kompletter Monat verplant ist.
3.      Viele Projekte habe ich die letzten Jahre angefangen und mehr oder weniger liegen gelassen. Diese sollen endlich mal in geregelte Bahnen gebracht werden und mich einfach weiter nach vorne bringen.

Konkrete Ziele:
Sich ein Motto vorzunehmen oder eine Tätigkeit ist immer leichter gesagt als getan. Um nicht Ende Januar wieder in den alten Trott zurückzufallen, möchte ich hier etwas konkreter darauf eingehen, wo ich meine Produktivität steigern möchte. Außerdem ist es wohl auch etwas zwingender für mich, wenn ich in das Internet meine Pläne hinaus schreie.
1.      Ich würde gerne mehr Bloggen und vor allem regelmäßiger. Die letzten Jahre war mein Blogverhalten eher inkonstant und mit längeren Pausen unterbrochen. Dies soll sich dieses Jahr ändern.
Konkret werde ich pro Woche 2 bis 3 Blogpost veröffentlichen. Davon sollte einer ein Top Ten Thursday sein, einer eine Buchrezension und der letzte ist sehr frei.

2.      Mein Zimmer ist momentan ein riesen Chaos. Das liegt einfach daran, dass sich die letzen mindestens 15 Jahre (da dürfte ich das letzte Mal ausgemistet haben) sehr viel angesammelt hat. Hier wünsche ich mir einfach mehr Ordnung und der beste Weg dafür ist Dinge einen festen Platz zu geben und unnötiges aussortieren. Daher habe ich mein Zimmer in 10 Bereiche eingeteilt, die nach und nach ausgemistet werden sollen. Konkret habe ich mir vorgenommen:
Ich werde jeden Monat einen Bereich ausmisten, so dass ich am Ende des Jahres nur noch Dinge habe die mich glücklich machen und die ich brauche.

3.      Vor ein paar Jahren habe ich einen Youtube-Kanal gegründet und darauf Let's Plays gemacht. Dieser ist über die Jahre auch etwas eingeschlafen. Allerdings hat mir das Let's Playen immer sehr viel Freude bereitet. Auch hier habe ich mir ein konkreteres Ziel gesetzt.
Ich werde pro Tag eine Let's Play Folge von 15 bis 20 Minuten veröffentlichen.

4.      Ich war Ende des letzen Jahres auf dem Chaos Communication Congress vom Chaos Computer Club oder kurz auf dem 35C3. Dort wurden einige Vorträge gehalten und auch veröffentlicht. Viele dieser Vorträge habe ich nicht sehen können. Auch spuckt mir schon seit letztem Jahr die Idee im Kopf herum, alle Vorträge mir anzusehen. Daher hat sich folgende Idee entwickelt:
Ich werde alle 167 Vorträge des Congress anhören. Daher etwa 15 Vorträge pro Monat von Januar bis November.

5.      Schon seit Anfang des letzten Jahres habe ich eine Idee für eine Geschichte von einer 82 jährigen Ninja Oma. Diese Geschichte drängt schon eine ganze Weile darauf auf Papier gebracht zu werden. Sich Zeit dafür freizuschaufeln ist gar nicht so einfach. Aber hier möchte ich mit meinem Vorsatz einen kleinen Trick anwenden um das Buch erfolgreich auf Papier zu bringen:
Ich werde jeden Tag 500 Wörter schreiben, so dass ich am Ende des Jahres 182500 Wörter auf Papier gebracht habe.

6.      Im letzten Jahr habe ich schon wieder mit Sport angefangen. Dies will ich in diesem Jahr beibehalten. Da es immer wieder Zeiten gibt in denen ich mehr Zeit habe und in denen ich weniger Zeit habe, lautet das konkrete Ziel:
Ich werde insgesamt über das Jahr verteilt 500 km rennen.

7.      Wer mich kennt, weiß das ich eigentlich nie ohne Buch aus dem Haus gehe. Leider ist das letzte Jahr buchtechnisch nicht so gut gelaufen und ich habe mein Leseziel nicht ganz erreicht. Allerdings bin ich auf die verrückte Idee gekommen, einfach mal jeden Tag ein Buch zu lesen bzw. 365 Bücher insgesamt über das Jahr verteilt. Daraus folgt folgender Vorsatz:
Ich werde 365 Bücher über das Jahr verteilt lesen. Dabei muss das Buch mindestens 100 Seiten haben (Ausnahme sind Reclame Heftchen)

Die Ziele sind hier nach meiner persönlichen Wichtigkeit geordnet mit denen ich sie gerne erreichen würde. Ziele fürs Studium habe ich hier nicht veröffentlicht, da das Studium vor diesen Zielen auf jeden Fall vorgeht.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch für 2019 ein Jahresmotto vorgenommen? Oder zumindest einen guten Vorsatz? Oder lasst ihr vielleicht das Jahr einfach auf euch zukommen? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Viele Grüße
Abigail

Kommentare:

  1. Oh, das sind schöne Ziele! Und ja, genieße die letzten langen Sommerferien und die freie Zeiteinteilung noch. Das wird alles (erst einmal) komplett anders sein, wenn du im Job bist. Muss aber ja nicht schlecht sein... :)

    Und deine Sportpläne werde ich natürlich beobachten... ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön. Ja, ich dachte, dass muss ich jetzt einfach noch einmal kräftig ausnutzen. Ich will einfach noch einmal das meiste daraus ziehen, bevor dann der ernst des Lebens anfängt.

      Löschen